ATLAS - eine Kopie von Ark? Dieselben Entwickler?

  • Die Frage was sich viele von euch stellen und einige in der Steam-Community. ATLAS, ein Ark 2.0?


    Sehen wir uns mal die harten Fakten an.


    Ark setzt auf ein einfaches, aber beliebtes Konstrukt von Survivalelementen und den Traum jedes Kindes einen großen Tyrannossaurus-Rex zu reiten. Mit einer überarbeiteten Version der UnrealEngine4 und einer schwachen Serverperformance am Anfang (bis teilweise spät nach Release) hat es Ark trotz allem geschafft ein echter Kassenschlager zu werden, nicht zuletzt durch die Modder-Community.


    In ATLAS erwartet die Spieler etwas altes/neues. Wer Spiele wie Life is Feudal MMO gespielt hat, hat schon ein bisschen Mega-Server Luft geschnuppert. LIF ist natürlich keineswegs zu vergleichen mit ATLAS, alleine der finanzielle Aspekt ist immens. ATLAS wird uns Spieler in ein Piratenabenteuer entführen, dass uns Sea of Thieves ursprünglich versprochen hatte.


    Laut den Entwicklern wurde hier bereits im EA massig an Content zur Verfügung gestellt. Es bleibt abzuwarten ob die Entwickler ihr Versprechen einhalten können und uns nicht wie bei SOT enttäuschen!


    Man munkelt das die Entwickler von Ark dieselben sind wie bei ATLAS.


    Das stimmt nur bedingt! Das Entwicklerstudio Grapeshot ist für die Arbeiten an ATLAS verantwortlich.


    Studio Wildcard wurde ursprünglich von Doug Kennedy, Jesse Rapczak, Jeremy Stieglitz und Susan Stieglitz gegründet. Zwei dieser Entwickler, Jeremy und Jesse, leiten nun das eigens für Atlas gegründete Tochterstudio Grapeshot. Dafür nahmen sie einige Leute vom Ark-Team mit, heuerten aber auch neue Talente an.


    Somit werden diese Teams separat und unabhängig von einander an ATLAS und Ark arbeiten.


    Ich hoffe das beantworte einige eurer Fragen!


    LG


    Euer Kapt. Filzbart

  • Kapt. Filzbart

    Hat den Titel des Themas von „ATLAS - eine Kopie von Ark? Die selben Entwickler?“ zu „ATLAS - eine Kopie von Ark? Dieselben Entwickler?“ geändert.
  • Ich finde, dass das immer eine interessante aber auch komische Diskussion ist. Keiner wird das Rad wirklich neu erfinden. Will das überhaupt einer? Never change a winning Team. Allerding bekommt man so keine neuen Weltmeister (siehe Fußball), das sollten gerade wir wissen :) Als Konsequenz daraus werden sich viele Spiele ähneln. Das muss nicht schlecht sein. Ganz im Gegenteil. Man kann aus Erfahrungen lernen und viele gute Dinge verbinden. Das kann eine ähnliche und doch andere, vielleicht viel bessere Spielerfahrung schaffen. Dann ist es doch eine gute Sache.


    Sid Meiers Pirates! ist der Klassiker schlechthin, schon seit dem C64. Gut, ich möchte auch nicht ALLE meine Familienmitglieder retten (wer bitte will das schon?) aber die Grundidee war super. Pirates of the Burning Sea war sperrig, hatte aber wechselnde PvP Zonen - meines Erachtens nach ein guter Ansatz. Florierende Wirtschaft, Abenteuersuche, Loot, viele UNTERSCHIEDLICHE Schiffe - das könnte man fortführen - eigentlich war das alles schonmal da. Heiraten (NPCs) für Beziehungen und Politik. Man könnte so Einfluss auf ganze Regionen nehmen. War alles schon da.


    Also warum nicht ein Spiel abwandeln, ergänzen, besser machen. Die Engine allein gibt super viel her. Die Frage ist, was man daraus macht.


    Eine ganz andere Frage ist, wie es ankommt, wenn ein Spiel noch läuft und man ein Neues anfängt, ohne das andere wirklich weiter zu verbessern. Zieht man da Ressourcen ab? Verliert man Community, weil diese sich alleingelassen und ausgenutzt vorkommt - schließlich haben die Geld investiert. Viele offene und nicht unberechtigte Fragen. Das wird sich erst noch zeigen...

  • Danke für deinen Beitrag! Jedoch denke ich nicht das die Entwickler deswegen weniger Ressourcen für Ark aufbringen werden als zuvor (natürlich, der Aspekt das keine neuen Erweiterungen mehr kommen).


    Für mich ist das eine zweite Chance für die Devs um zu zeigen das sie nicht nur unfertige Games verbreiten. Bei der Gameplay-Mechanik mache ich mir bei den Entwicklern keine sorgen.


    lg